Brustrekonstruktion bei Brustkrebs

Freitag, 02. Oktober 2009

Brustkrebs ist für Frauen ein ernstzunehmendes Thema, erkranken doch jährlich ungefähr 4800 Frauen in Deutschland an Brustkrebs. Drei Viertel der Patientinnen werden brusterhaltend operiert. Für die anderen Patientinnen gibt es verschiedene Möglichkeiten einer Brustrekonstruktion, deren Verfahren individuell auf die Patientin abgestimmt werden.

Zunächst einmal hat man die Wahl zwischen der Sofortrekonstruktion, die die Brust sofort nach der Entfernung des kranken Tumorgewebes mit verschiedenen Implantaten wiederherstellt oder einer Spätrekonstruktion. Bei dieser erfolgt die Rekonstruktion erst nach dem Ende der Bestrahlung der Patientin, welches Monate oder Jahre nach der Krebsentfernung sein kann. Der Nachteil dieser Variante ist allerdings, dass auch viel Haut mit der Brust entfernt wurde, die es nun neu hinzuzufügen gilt.

Bei der Brustrekonstruktion werden wie bei der Brustvergrößerung üblich verschiedene Implantate aus Silikon oder mit Kochsalzlösung implantiert oder man rekonstruiert die Brust mit Eigenfett. Man verwendet aber Haut von Unterbauch, Po oder Oberschenkel, um die Brust bei einer Spätrekonstruktion so natürlich wie möglich nachzubilden.