Brustrekonstruktion nach Brustamputation
Freitag, 22. Januar 2010Statistiken belegen, dass heutzutage jede zehnte Frau im Laufe ihres Lebens an einer bösartigen Entartung des Brustdrüsengewebes erkrankt. Ist man an Brustkrebs erkrankt, wird man mit zwei fundamentalen Veränderungen konfrontiert: Einerseits ist vielleicht das Leben bedroht und andererseits ist eine Entstellung der Brust durch eine Brustamputation die Folge. Um das weibliche Selbstbewusstsein wiederherzustellen, ist man durch verschiedene Methoden in der Lage, die Brust wieder zu rekonstruieren und so wieder zu einem natürlichen femininen Aussehen zu verhelfen.
Eine Möglichkeit ist der Brustaufbau mit Prothetik. Nach der Brustamputation wird ein ausdehnbares Kissen mit einem Ventil unter den großen Brustmuskel geschoben. Ist alles gut verheilt, wird das Kissen nach und nach aufgepumpt, damit es das Gewebe bis zum gewünschten Brustumfang ausdehnt. Ist dies soweit erfolgt und konnte sich das ausgedehnte Gewebe entspannen, kann ein endgültiges Brustimplantat aus Kochsalzlösung beispielsweise in die Brust implantiert und auch die Brustwarze wiederhergestellt werden. Auch wenn dieses Verfahren etwas Zeit in Anspruch nimmt, erfolgt eine natürliche Rekonstruktion nach einer krebsbedingten Brustamputation.



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