DAK überminnt Kosten für Brustoperation bei Transsexuellen

Freitag, 30. Oktober 2009

Letze Woche berichteten wir über den 51-jahrigen transsexuellen Briten, dem die Brust schief gewachsen war, nachdem er sich einer Hormonbehandlung unterzogen hatte. Er wollte sich die Brust operieren lassen, auf Kosten der DAK und zog daher vor das Sozialgericht Hannover. Die DAK hat sich nun entschlossen, diese Operation zu zahlen. Ein Sprecher der DAK meinte diesbezüglich, dass es einige Missverständnisse in dem Fall gegeben habe und sie nicht in Kenntnis über die Geschlechtsumwandlung gesetzt wurden. Des Weiteren verwirrte der weibliche Name des Briten die Krankenkasse, den er nach britischem Recht bereits tragen durfte, was in Deutschland aber erst nach einer Geschlechtsumwandlung der Fall ist. Jetzt sind alle Wogen geglättet und die Missverständnisse ausgeräumt, sodass die Brustoperation durchgeführt werden kann.