Mögliche Risse bei Brustimplantaten

Freitag, 09. April 2010

Momentan ermitteln französische Behörden gegen die Firma Poly Implant Prothèse (PIP), welche Brustimplantate hergestellt und vertrieben haben soll, in die ein nicht zulässiges Silikongelmittel als Füllung eingefügt worden ist. Durch diese unzulässige Silikonfüllung kann es verstärkt zu Rissen und Brüchen in den Brustimplantaten kommen.

Alle Implantate der Firma wurden von der Aufsichtsbehörde für Medizinprodukte in Marseille sofort aus dem Handel genommen. Es liegen Vermutungen nahe, dass mögliche schadhafte Brustimplantate seit 2006 vertrieben wurden und das in über 60 verschiedene Länder, exportierte das Unternehmen doch 90 Prozent der Produktion. Somit können auch deutsche Frauen von diesen fehlerhaften Implantaten betroffen sein.

Um auf Nummer sicher zu gehen, dass man nicht von den fehlerhaften Brustimplantaten betroffen ist, wenn man sich nach 2006 größere Brüste machen ließ, sollte man seinen Arzt oder plastischen Chirurgen aufsuchen und seine Implantate auf Risse und Brüche hin untersuchen lassen. Ist dem der Fall, müssen eventuell neue Implantate gesetzt werden.