Silikonimplantate zur Brustkorrektur sind sicher
Freitag, 06. November 2009Auch wenn Brustimplantate schon seit mehreren Jahrzehnten für eine Brustvergrößerung eingesetzt werden, gibt es immer wieder Befürchtungen, dass sie nicht sicher sind und ein erhöhtes Krebsrisiko bedeuten würden. Diese Befürchtungen konnten allerdings in zahlreichen Studien als haltlos entkräftet werden. In den letzten Jahren haben sich die Silikonimplantate immer weiter verbessert und bestehen heute aus chemisch vernetztem Silikongel, sodass es selbst bei einem unwahrscheinlichen Riss der Hülle nicht ausläuft. Zusätzlich ist das Gel auch bestrebt, seine Form zu halten und kehrt immer wieder in seine Ausgangssituation zurück. Dies bezeichnet man auch als Memory-Effect. Außerdem sind auch die Hüllen sehr stabil und weisen verschiedene texturliche Veränderungen auf, um die Gefahr einer auftretenden Kapselfibrose zu minimieren.
Viele Studien belegen die Sicherheit der Implantate und wiederlegen ein höheres Krebsrisiko bei Frauen mit Silikonimplantaten. Auch gibt es keine negativen Erkenntnisse über Schädigungen an Neugeborenen und Stillkindern, deren Mütter durch Implantate vergrößerte Brüste haben. Somit kann man sich einer Brustoperation mit Silikon beruhigt unterziehen, dennoch sollte nicht vergessen werden, dass es sich dabei um eine für den Köper strapaziöse Operation handelt.




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