Stillen führt nicht zu Brusterschlaffung
Freitag, 21. Mai 2010Lange Zeit wurde behauptet, dass Stillen zur Brusterschlaffung führen würde. Eine Studie wiederlegt diese These, sieht die Ursache von Brusterschlaffung vielmehr im Rauchen. Schlaffe oder hängende Brüste sind ein häufiger Grund für eine ästhetische Operation der Brust. Warum es bei Frauen zur Brusterschlaffung kommt, kann verschiedene Ursachen haben wie beispielsweise ein Nachlassen des Bindegewebes. Um die Ursachen einer Brusterschlaffung näher bestimmen zu können, haben plastische Chirurgen der Univeristy of Kentucky 132 Patientinnen untersucht und befragt, die sich eine Brusterschlaffung wünschten.
Die Untersuchung ergab, dass sich bei 85 Prozent der Frauen mit mindestens einem Kind, die Brustform nach der Schwangerschaft zum Nachteil verändert hat. Davon berichteten 35 Prozent von einer verkleinerten Brust, 30 Prozent von einer Brustvergrößerung. Weiterhin wurden verschiedene Faktoren entdeckt, die eine Brusterschlaffung begünstigen: das Alter der Frau, ein Gewichtsverlust von mindestens 23 kg, ein hoher Body-Mass-Index, die Körbchengröße, die Anzahl der Schwangerschaften und das Rauchen. Dagegen spielt es nachweislich keine Rolle, ob die Frau ihr Kind gestillt hat oder nicht. Auch die Gewichtszunahme der Frau während der Schwangerschaft oder mangelnder Sport sind keine die Brusterschlaffung g begünstigenden Faktoren.




Anzeige