Nach der Brustvergrößerung

Nach einer erfolgten Brustvergrößerung bedarf es ungefähr einer Woche, bis man soweit genesen ist, dass man wieder seiner Arbeit nachgehen kann, es sei denn, es handelt sich um eine sehr körperliche Arbeit, dann sollte man noch etwas länger warten. Zunächst sollte man sechs Wochen rund um die Uhr einen Stütz-BH tragen, damit die Schnitte gut verheilen und sich die Haut regenerieren kann. Die kleinen Narben benötigen ungefähr ein halbes Jahr um zu verblassen. Das hängt von der individuellen Regenerationsfähigkeit des Körpers ab.

Auch kann es nicht schaden, wenn man es zunächst ruhig angehen lässt und ausgeprägte Anstrengungen besonders der Brustmuskulatur vermeidet. In sehr seltenen Fällen kann es zu einer Folge-OP kommen, wenn es durch eine Kapselfibrose zu einer Verformung und Verhärtung der Brust kommt oder das Implantat beschädigt sein sollte. Die Häufigkeit einer Kapselfibrose liegt bei ungefähr 15 Prozent. Aufgrund der neuen Implantate ist eine Erneuerung nach einem bestimmten Zeitabschnitt nicht mehr erforderlich.

Das Krebsrisiko ist bei Frauen mit Brustimplantaten auch nicht höher als bei Frauen ohne. Auch beeinträchtigen die Brustimplantate die Diagnose mit Mammographie und Sonographie nicht. Bei einem positiven Befund auf Brustkrebs und seiner Behandlung steigt jedoch die Komplikationsrate durch Brustimplantate bei der Strahlentherapie.





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